operasilens

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opera silens

opera silens Musiktheater

  • Hans-Jörg Kapp & Thomas Schmölz
  • Abbildungszentrum
  • Arnoldstr. 26 - 30
  • D-22765 Hamburg
  • Tel: +49-172-4993344
  • office(at)operasilens.de

    JOSEFINE SINGT im Dezember auf Kampnagel

    “Josefine singt” - die nächste opera-silens-Produktion nach Franz Kafka und mit Musik von Wolfgang von Schweinitz hat am 1. Dezember 2011 im Rahmen des Festivals “Klangwerktage” auf Kampnagel Premiere.

    über die letzte opera-silens-Produktion NEUROVISIONS , die am 20. Januar 2010 Premiere hatte, schrieb der “Spiegel”: “Darf man Menschen mit Tics und Tourette-Syndrom auf die Bühne stellen? Patienten also, die an unkontrollierbaren Störungen leiden? Man darf - wenn es so artistisch und intelligent und human gemacht wird wie von der “opera silens” in der Hamburger Kampnagel-Fabrik.”

    Leitungsteam 2000 - 2006

    KÜNSTLERISCHE LEITUNGHans-Jörg Kapp ist als Regisseur für Musiktheater und Film tätig.  Mit seinem experimentellen Musiktheaterprojekt opera silens erarbeitet er seit 1997 zahlreiche Inszenierungen u.a. in der Opera stabile der Hamburgischen Staatsoper und auf Kampnagel, so u.a.  die Monteverdi-Produktion “acqua acqua acqua acqua” oder das Tourette-Stück “Neurovisions”. Darüber hinaus inszenierte zahlreiche Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten wie etwa Jochen Neurath, Johannes Harneit, Vadim Karassikov oder Jörg Widmann u.a. beim Festival Eclat in Stuttgart und bei der Münchener Biennale. 2009 entwickelte er mit Jan Pusch die Stückfassung für Jan Puschs Produktion  ”La Fete” am Oldenburgischen Staatstheater. Seit 2010 ist Hans-Jörg Kapp Professor für Regie und Dramaturgie an der Hochschule Hannover.

    Gründungsteam 1997 - 2000

    DARSTELLUNGUlrike Bartusch (Gesang) studierte bei Prof. Gisela Litz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie spielte und sang an zahlreichen Theater- und Musiktheater-Produktionen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an den Staatstheatern in Bremen und Essen. 1993 war sie die Darstellerin von Singer I in Hans-Jörg Kapps Inszenierung von John Cages “Europera 5″. 2001 sang sie die Hauptpartie in der Uraufführung von Johannes Harneits “Der Idiot” nach Konrad Bayer am Theater Basel. In Hamburg sang sie in Mauricio Kagels “Der mündliche Verrat” (Musikfest Hamburg 2003) und in Johannes Harneits “Räuber” (Opera stabile 2005). 2006 sang Ulrike Bartusch am Theater Basel die Partie der Dido in Sebastian Nüblings Inszenierung von Henry Purcells “Dido und Aeneas”. Die Produktion wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen.Wobine Bosch (Tanz) studierte klassischen und modernen Tanz in Amsterdam und war 1993 Stipendiatin am Cunningham-Studio, New York. Nach Engagements in Amsterdam bei Käthy Gosschalk und Wim Kannekens tanzte sie in Hamburg in Jan Puschs Choreographie “Scope” (Kampnagel 1996). Mit Hans-Jörg Kapp arbeitete sie erstmalig auf Kampnagel an dem Projekt “Gunshot-Katas - Ein Kammerspiel über das Schießen” (Junge Hunde 1995) zusammen. Sie wirkte bei mehreren opera silens–Produktionen mit (”Satie/Amnesie”, “Amnesie International”, “acqua acqua acqua acqua”, usw.). 2004 war sie mit Jan Puschs Tanztheaterproduktion “Into the Blue” in Kreta, Mexiko, Russland und Indien auf Tournee. 2006 arbeitete mit dem Amsterdamer Hans Hof Ensemble.Tomek Nowicki (Schauspiel) www.agentur-rakete.de/tomek_nowicki.htmMichail Paweletz (Schauspiel) wurde 1965 in Heidleberg geboren nahm neben seinem Musikstudium Sprech- und Schauspielunterricht u.a. bei Judith Weston (Los Angeles) und Philip Gaulier (London) Michail Paweletz hat viele internationale Autoren auf ihren Lesereisen begleitet. Darunter waren Per Olov Enquist, Richard Ford, Jonathan Frantzen, David Grossman, Hallgrímur Helgason, Yasmina Khadra, Jan Kjaerstad, Kenzaburô Ôe, Michael Ondaatje, Tim Parks, Salman Rushdie und Vikram Seth. Im Dezember 2006 erschien ein aktuelles Hörbuch bei Hofmann und Campe über Walter Benjamin.Patricia Paweletz (Tiedtke) (Schauspiel), geb. 1969 in Hamburg, Schauspielausbildung Max-Reinhardt-Seminar, Wien,Arbeiten u.a. mit opera silens (Hamburg), Sandra Strunz(Basel),  Fadhel Jaibi(Berliner Festwochen, Tunis/Berlin) 7Jahre Weihnachtsstücke an den Hamburger Kammerspielen mit A.  Geringas/M. Letzig Regieprojekte: “Eingang B.” ein Beckett- Abend im B-movie, Szenen aus  “Penthesilea” Hamburger Architektursommer,”Die Kirgisin” Westwerk. Autorin von “Die Kirgisin” (LIT-Bestenlesung  im Literaturhaus), Erzählungen (Sammelband Rowohlt)TEAM Jochen Neurath (Komposition und musikalische Leitung) studierte Komposition, Klavier- und Musiktheorie in Berlin und Hamburg. 1990 gründete er mit Kay Ivo Nowack und Johannes Harneit das Komponistentrio NeuNoNeit zusammen. Mit Hans-Jörg Kapp und opera silens erarbeitete er die deutsche Erstaufführung von John Cages “Europera 5″ (1993), sowie die Erik-Satie-Produktionen “Satie/Amnesie” (1997, 1998 auf dem Festival ArtGenda in Stockholm) und “Amnesie International” (1999). In der Spielzeit 2001/2002 war Jochen Neurath Composer in Residence der Staatsoper Hannover und schrieb die Schauspielmusik zu Nicolas Stemanns Orestie-Inszenierung am Schauspielhaus Hannover.Hans-Jörg Kapp (Regie), s. LeitungsteamChristian Wiehle (Bühne) studierte in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.Heute ist er nicht nur Bühnenbildner, sondern auch Regisseur und Kostümbildner. Er inszenierte mit großem Erfolg auf Kampnagel das Science-Fiction-Musiktheaterprojekt „Major Tom“ und zusammen mit Torsten Beyer „Shoppen und Ficken“. Er arbeitet kontinuierlich mit opera silens zusammen, schuf Bühnenbilder für die Hamburg Opera Group und war von 2003 bis 2006 Ausstattungsleiter am Südthüringischen Staatstheater in Meiningen. Zu Christian Wiehles Repertoire gehören große Opern, Schauspiele und Tanztheaterinszenierungen ebenso wie Videoclips und Performances.Irène Favre de Lucascaz (Kostüme) geboren 1969 in Annecy (Frankreich), studierte Mode-Design an der Akademie Mode Design Hamburg. Von 1994 bis 1996 war sie u.a. bei Wilfried Minks, Johann Kresnik, Mathias Hartmann, Anselm Weber, Jossi Wieler, Harald Clemen Kostümbildassistentin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.und entwarf die Kostüme für die Produktionen der Reihe “Backstage”2000 wurde sie als beste Nachwuchskostümbildnerin in der Zeitschrift “theater heute” genannt. Sie arbeitete an der Kampnagel Fabrik, an der Hamburgischen Staatsoper und an den Städtischen Bühnen Bielefeld. Am schauspielhannover entwarf sie die Kostüme für Lutz Hübners Stücke “winner & loser”, “Hotel Paraiso” und “Für alle das beste” und für Henrik Ibsens “Die Wildente”. Seit 2002 hat sie eine feste Anstellung als Kostümdirektorin im Operettenhaus Hamburg für das Musical “Mamma Mia.Torsten Beyer (Dramaturgie), studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg. Er arbeitete von 1991-1993 als Regieassistent (u.a. bei Der kleine Faust) und Dramaturg (u.a. Wir Mädel singen) am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und inszenierte in Zusammenarbeit mit Christian Wiehle Mark Ravenhills Shoppen und Ficken auf Kampnagel (1998). Torsten Beyer ist Dramaturg sämtlicher opera silens-Produktionen wie etwa Amnesie International oder acqua acqua acqua acqua und hat derzeit einen Lehrauftrag im Studiengang Musiktheaterregie am Institut für Theater, Musiktheater und Film, Hamburg. Im Sommer 2005 war sein Projekt nach Bret Easton Ellis´ Glamorama in der Opera stabile der Hamburgischen Staatsoper und den Bregenzer Festspielen zu sehen. Torsten Beyer ist nach schwerer Krankheit im Dezember 2005 in Hamburg verstorben.

    Team see my songs (2006)

    DARSTELLUNG

    Gesang: Ulrike Bartusch (Hamburg), s. Gründungsteam

    Tanz: Wobine Bosch (Amsterdam), s. Gründungsteam

    Violoncello: Cordula Grolle (Hamburg) bekam im Alter von 16 Jahren als Jungstudentin in Detmold eine Einladung von Harvey Shapiro an die Juilliard School in New York. Sie studierte und assistierte in Hamburg bei Prof. Mehlhorn. Cordula Grolle gab Konzerte in vielen europäischen Ländern, in den USA und in Brasilien. Als Künstlerin trat sie auf folgenden Festivals auf: Hamburger Musikfest, über Normal 0, MärzMusik Berlin, Cité de la musique Paris, Festival Bordeaux, musica viva München, Steirischer Herbst und Wien Modern. Sie spielte unter der Leitung von Pierre Boulez (Stipendium für die Académie du XXème siècle) und in den wichtigsten deutschen Ensembles für moderne Musik, sowie für zahlreiche CD-Produktionen. Sie erarbeitete Kompositionen für Kampnagel und die Hamburger Kammerspiele, war Mitbegründerin der Ensembles Finale 21 und Trigger und ist Mitglied im Trio RGB.

    SCHLAGWERK: Stefan Kohmann (Hamburg) ist als Solist und Ensemble-Musiker international aktiv. Unter anderem gastierte er in Taiwan, den USA, Russland, Iran, der Mongolei, Korea und im Oman. Er konzertierte unter der Leitung von Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Philip Glass und Dieter Schnebel. Für Schauspielproduktionen in Hannover, Hildesheim , München und Moskau hat er Schlagzeugmusiken komponiert und aufgeführt. 1998 war er mit dem Ensemble „Anthos“ erster Preisträger der Stockhausen-Stiftung für Musik. Stefan Kohmann ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und der Hochschule der Künste in Berlin.*
    Stefan Kohmann (Schlagwerk)

    TEAM

    Vadim Karassikov (Komposition) studierte an der staatl. Musikakademie Ekaterinburg und am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Edison Denisow. Seit 1995 werden seine Werke bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals und Konzertreihen in Moskau, Paris, New York, Amsterdam, Wien und Frankfurt aufgeführt. Seit 1998 lebt Vadim Karassikov in Berlin und Stuttgart. 2003 wurden seine Werke bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Er ist unter anderem für das Ensemble Modern, die Neuen Vokalsolisten Stuttgart, das Klangforum Wien und das ensemble recherche tätig.

    Komposition und musikalische Leitung: Jochen Neurath, s. Gründungsteam

    Raum & Licht: Stefanie Wilhelm studierte Bühnenbild an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. 1995 assistierte sie bei James Turrell u.a im Marstall München, Hebbel-Theater Berlin. Sie arbeitet als Bühnenbildnerin für Urs Troller und Simone Blattner (Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Frankfurt, Theater am Neumarkt und Cuvilierstheater München), für die Mozartjahrproduktion „Saray“, Regie: Ibrahim Quraishi  am Schauspielhaus Wien.
    Ihre performativen Lichtinstallationen waren u.a. im Sirius Art-Center Cork, Irland, im O.K - Centrum für Gegenwartskunst in Linz und in Lüdenscheid „Lux.us“ Lichtkunstpreis zu sehen.

    Regie: Hans-Jörg Kapp, s. Leitungsteam

    Dramaturgie: Torsten Beyer, s. Gründungsteam

    Team Räuber (2005)

    DARSTELLUNG

    Ulrike Bartusch (Hamburg) Gesang , s. Gründungsteam

    Wobine Bosch, s. Gründungsteam

    Johannes Harneit, s. u.

    TEAM

    Komposition und Darstellung: Johannes Harneit (geb. 1963 in Hamburg) studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Komposition bei Prof. Günther Friedrichs und Dirigieren bei Klauspeter Seibel. Nach ersten Engagements am Oldenburgischen Staatstheater und am Schillertheater NRW Wuppertal/Gelsenkirchen ist er seit der Spielzeit 2001/02 Musikdirektor an der Staatsoper Hannover. Hier dirigierte unter anderem Luigi Nonos Oper Unter der großen Sonne von Liebe beladen (Regie: Peter Konwitschny). Des Weiteren trat er als Dirigent mit der Bayerischen Staatsoper München, dem Bremer Theater sowie mit den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR und mit dem Dänischen Rundfunkorchester Kopenhagen auf. Beim Kairo Symphony Orchestra ist er ständiger Gastdirigent. Kompositionsaufträge erhielt er unter anderem von der Hamburgischen Staatsoper, der Alten Oper Frankfurt und dem Scharoun-Ensemble. Seit Herbst 2003 ist Johannes Harneit Chefdirigent der Sinfonietta Leipzig. Seit 2001 werden die Werke Harneits exklusiv von der Verlagsgruppe Sikorski verlegt.

    Regie: Hans-Jörg Kapp, s. Leitungsteam

    Kostüm: Ima Thume www.imathume.de

    Dramaturgie: Torsten Beyer

    Produktionsleitung: Sandra Hoffmann

    Team In Earth (2001)

    DARSTELLUNG

    Ariane Arcoja

    Ulrike Bartusch, s. Gründungsteam

    Tomek Nowicki, s. Gründungsteam

    und Barbara Ochs

    TEAM

    Komposition und musikalische Leitung: Michael Petermann www.michaelpetermann.de

    Regie: Hans-Jörg Kapp, s. Leitungsteam

    Produktionsdramaturgie: Torsten Beyer, s. Gründungsteam

    Bühne: Christian Wiehle, s. Gründungsteam

    Kostüm: Elke Rüß

    Musikdramaturgie: Andrea Hechtenberg

    Produktionsleitung: DepArtment, Harriet Lesch & Katharina von Wilcke

    Team acqua acqua acqua acqua (2001)

    DARSTELLUNG

    Ulrike Bartusch (Hamburg), s. Gründungsteam

    Birgit Wegemann (Sopran)

    Sven Erdmann (Tenor)

    Holger Marks (Tenor)

    Martin Wille (Erzähler)

    Woo-Jung Kim (Baß)

    Wobine Bosch (Tanz), s. Gründungsteam

    TEAM

    Musikalische Leitung: Michael Petermann, www.michaelpetermann.de

    Regie: Hans-Jörg Kapp, s. Leitungsteam

    Bühne: Christian Wiehle, s. Gründungsteam

    Kostüm: Irène Favre de Lucascaz, s. Gründungsteam

    Musikdramaturgie: Andrea Hechtenberg

    Produktionsdramaturgie: Torsten Beyer, s. Gründungsteam

    Licht: Carsten Sander

    Neue Zeitschrift für Musik (August 2002)

    Lutz Lessle: … und als Coda ein Verwirrspiel - über opera silens
    “Im Lichte dieser “Reduktionsästhetik”, die dem erzählfleißigen und gefühlstriefenden Opernabend, dem opulenten Staatstheater auf allen Ebenen zuwiderhandelt, entweiht die opera silens das Singschauspiel seither zum theatralischen Zeichensystem: Stimme und Musik, Text und Gebärde, Licht-Bilder und Raum-Metaphern, Kostüme und Requisiten beschreiben ein sinnoffenes Beziehungsfeld, das die Projektionen des Zuschauers anregt und ins Spiel einbezieht.”

    Taz Hamburg (22.5.1998)

    Barora Paluskova: Filigrane Skurilitäten
    “Groß, laut und bombastisch: Keine Bühnenkunst ist stärker an gewichtige Attribute gefesselt als die Oper. Genauso soll es in den Stücken von opera silens gerade nicht zugehen, wie schon der Name nahe legt. Die Gruppe um Regisseur Hans-Jörg Kapp, Dramaturg Torsten Beyer und Pianist Jochen Neurath will ein Gegengewicht zum Opernpathos schaffen. Sie bevorzugt eine Musik der Ruhe und stemmt sich gegen den kulinarischen Umgang mit dem Genre. Oper für Genießer? Nein danke, sagen Kapp und Beyer.”